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Isseroda, 24.11.2015 Thomas Backhaus

Versuchsergebnisse 2015

Die Versuchsergebnisse der verschiedenen Sorten- und Fungizid-Versuche aus der Anbausaison 2015 sind online!
Sie stehen Ihen als PDF zum Download zur Verfügung.

Isseroda, 24.07.2015 Thomas Backhaus
Bodenbearbeitung auf dem Versuchsfeld

Nach der Ernte ist vor der Saat

Auf unserem Versuchsfeld führen wir ein praxisübliche Bodenbearbeitung durch. So wird die Gerstenstoppel nach einer flachen Bodenbearbeitung in Vorbereitung auf die neue Rapsaussaat tief gegrubbert. Dabei ist eine ausreichende Rückverfestigung sehr wichtig, um nicht unnötig viel Wasser zu verlieren.

Isseroda, 23.05.2015 Thomas Backhaus
Gelbrostbefall Winterweizen

Starke Zunahme des Befalls an Gelbrost im Winterweizen

Auf unserem Versuchsfeld, im Winterweizen hat der Befall an Gelbrost in der letzten Woche stark zugenommen. In den hochanfälligen Sorten, wie z.B. KWS Loft oder JB Asano, war dieser bereits ab Mitte April deutlich sichtbar. In diesen Sorten zeigt sich nach einer Fungizidbehandlung in BBCH 30/31 bereits wieder ein Neubefall mit Gelbrost. Aber auch in mittel- und weniger anfälligen Sorten, wie dem Kerubino, Akteur oder auch Bussard, beginnt sich der Pilz in Versuchsgliedern ohne Fungizidbehandlung zu etablieren.

Isseroda, 09.05.2015 Thomas Backhaus
Wintergerste - Entwicklungsstadium BBCH 39

Wintergerste - Entwicklungsstadium BBCH 39 erreicht

Auf unserem Versuchsfeld hat die Wintergerste das Entwicklungsstadium BBCH 39 erreicht. Dies ist das ideale Entwicklungsstadium, um die Wintergerste sowohl mit Wachstumsreglern als auch mit Fungiziden zu behandeln. Allgemein hat die Wintergerste in unserer Region unter den nassen Bodenbedingungen des Herbstes und der kühlen Witterung mit vielen Nachtfrösten im März und April gelitten. Dies hat dazu geführt, dass die Wintergerste in ihrer Entwicklung eher noch zurück ist.

Zur Stabilisierung der Gerste habe ich über alle Sorten zu BBCH 31/32 0,45 l/ha Moddus appliziert. Zum jetzigen Zeitpunkt kürze ich die Gerste noch etwas nach. Hierzu setze ich eine Kombination aus 0,4 l/ha Cerone 660 und 0,15 l/ha Moddus ein. Dabei passe ich je nach Sorte die Aufwandmenge auch noch etwas an. Die Kombination aus Ethephon und einem Gibberellinsäurehemmer hat den Vorteil, dass die Wachstumshormone auf unterschiedliche Weise beeinflusst werden. Dadurch ist die Wirkung auf die Pflanze etwas weicher und verträglicher, was unter den derzeit trockenen Bedingungen günstig ist.

Die Fungizidbehandlung führe ich separat durch, da die einzelnen Parzellen mit unterschiedlichen Präparaten behandelt werden. In der Praxis kann man diese Behandlung natürlich kombinieren. Der Zeitpunkt ist jedoch ebenfalls sehr günstig, da das Fahnenblatt und F-1 relativ steil stehen, und ich somit eine gute Durchdringung des Pflanzenbestandes erreiche. Somit wird auch der mittlere Blattapparat vom Spritzfilm gut benetzt. Der Schutz der mittleren Blätter ist bei der Wintergerste besonders wichtig, da das Fahnenblatt ziemlich klein ist, und somit auch nicht viel zu Assimilation und Ertragsbildung beiträgt. Derzeit sind die jungen Blätter noch sehr gesund, und das sollten sie bis zur Reife der Wintergerste auch bleiben.

Isseroda, 18.04.2015 Thomas Backhaus
Behandlung der Rüben mit Mollustop

Hohe Schneckenpopulation

Bedingt durch den feuchten Sommer und Herbst im letzten Jahr hat sich eine hohe Schneckenpopulation entwickelt. Derzeit kann man besonders morgens auf unserem Versuchsfeld frische Schleimspuren beobachten. Da die Rüben zur Saat nur eine flache Bodenbearbeitung bekommen und diese eine langsame Jugendentwicklung durchlaufen, sind sie besonders gefährdet. Somit habe ich die Rüben, zum Auflauf, mit Mollustop behandelt.

Isseroda, 11.04.2015 Thomas Backhaus
Winterweizen

Erste Wachstumsreglerbehandlung im Winterweizen

Als Pflegemaßnahme führe ich auf unserem Versuchsfeld gerade die erste Wachstumsreglerbehandlung im Winterweizen durch. Um die gut entwickelten Weizenbestände in ihrer Bestockung nicht noch mehr zu fördern, habe ich das Entwicklungsstadium BBCH 30 abgewartet, und behandle den Weizen jetzt mit einer Tankmischung aus 0,9 l/ha CCC und 0,15 l/ha Moddus. Hierfür sind die derzeit lichtintensiven und warmen Tage, mit Temperaturen um die 15 Grad am Tag und Nachts über 5 Grad Celsius geradezu ideal. Somit ist eine recht gute Stabilisierung und Einkürzung der unteren Internodien zu erwarten. In den weniger stabilen Sorten werde ich später ab BBCH 32 eine weitere Behandlung einplanen.