Agrar Magazin / Raps - Pflanzenschutz

Berater im Rapsfeld
Raps - Pflanzenschutz

Blütenbehandlung im Raps: Sicher gegen Sclerotinia

Die Temperaturen der letzten Tage haben dazu geführt, dass sich der Raps trotz spätem Vegetationsstart gut entwickelt hat und in einigen Regionen bereits blüht. Allerhöchste Zeit, sich über die anstehende Blütenbehandlung Gedanken zu machen.

Die Jahre 2016 und 2017 haben deutlich gezeigt, dass man Sklerotinia im Raps auf keinen Fall unterschätzen sollte. "In meinem Beratungsgebiet hatten die Landwirte zwei Jahre in Folge mit einem Starkbefall durch Sklerotinia zu kämpfen. Solche Jahre zeigen, welche Gefahr von der Weißstängeligkeit ausgeht. Der Effekt einer guten Blütenbehandlung war schon vor der Ernte auf den ersten Blick zu erkennen, wenn man in die Parzellen geschaut hat (s. Bild oben). In Jahren mit starkem Sklerotiniadruck lag der Ertragsunterschied in Versuchen zwischen der behandelten und unbehandelten Variante bei bis zu 15 dt/ha (s. unten)", berichtet Andreas Lagemann-Kohnhorst, Beratungsmanager Pflanzenschutz West.

Propulse: Überzeugende Leistung auch bei Starkbefall

Bayer - Auftragsversuch durchgeführt vom Pflanzenschutzdienst Hessen (LLH, RP Gießen), unter starkem Sclerotiniadruck in 2016 (Lichtenfels) und 2017 (Ober-Erlenbach). Großparzellen.

"Bei den Fungizidmaßnahmen im Raps wird die Wirtschaftlichkeit immer wieder in Frage gestellt. Insbesondere bei der Blütenbehandlung rate ich davon ab, auf diese Maßnahme zu verzichten. Unsere mehrfach wiederholten, langjährigen Versuche zeigen deutlich, dass sich die Maßnahme rechnet – sowohl in Jahren mit schwachem als auch starkem Sklerotiniadruck. Propulse hat im Mittel der letzten Jahre 55,42€ Mehrerlös erzielt als die unbehandelte Kontrolle", führt Kai Färber, Beratungsmanager Pflanzenschutz Ost, aus. "Blütenfungizid ist dabei nicht gleich Blütenfungizid. Gerade die Kombination aus einem starken Azol und einem Benzamid wie bei unserem Propulse hat Ihre besondere Wirkungsstärke immer wieder unter Beweis gestellt, besonders in Starkbefallssituationen!"

Und so funktioniert es: Das Azol Prothioconazol unterbindet wichtige Vorgänge im Stoffwechsel der Pilzmembranen und das Benzamid Fluopyram unterbindet den Elektronentransport in den Zellen. So schützt Propulse vor drohenden Ertragsverlusten durch Krankheiten wie Sklerotinia und Alternaria mit einer einzigartigen Wirkungsdauer. Zusätzlich erhöht eine Anwendung die Schotenplatzfestigkeit des Rapses und unterstützt eine gleichmäßigere Abreife.

Propulse: Mehrerlös unabhängig vom Befallsdruck

Mehrerlös Propulse

Unsere Hinweise zum Fungizid-Einsatz in der Rapsblüte

 

Unsere Empfehlung in der Rapsblüte: 1,0 l/ha Propulse

Einsatzempfehlung Propulse Rapsblüte

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