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Getreide Echter Mehltau
Getreidefungizide

Jetzt auf Halmbruch, Mehltau, Roste und Septoria achten

Zu Frühjahrsbeginn ist es wichtig, das Krankheitsgeschehen auf den Feldern rechtzeitig im Auge zu behalten – und entschlossen zu reagieren. In 2018 und 2019 haben vergleichsweise wenig frühe Krankheiten Probleme im Getreide bereitet, doch die bisherigen Bedingungen in Bezug auf Wasserversorgung und Bestandsentwicklung bringen die Voraussetzungen mit, das dieses Frühjahr einen anderen Verlauf nehmen kann.

Konkret heißt das, den Weizen etwa sollten Ackerbauern in der frühen Vegetationsphase vor allem auch auf Echten Mehltau und Halmbruch prüfen. Dazu am besten stichprobenartig Halme anschneiden und das Innere auf Läsionen kontrollieren. Damit lässt sich Schäden entgegenwirken, die sich später bis zu Halmbruch und Lagergetreide entwickeln können. Septoria und Gelbrost sind in dieser frühen Phase ebenfalls ein mögliches Thema. Da eine Infektion nicht sofort erkennbar ist, bitte unbedingt auch auf die jeweiligen Empfehlungen der amtlichen Dienste achten.

Die gute Nachricht für die Praxis: Mit Input® Triple steht ein neues Getreidefungizid zur Verfügung, das gerade im Kampf gegen frühe Krankheiten noch mehr Leistung bringt als bisherige Einzelprodukte. Dafür sorgt die besondere Kombination von gleich drei Wirkstoffen. Neben Prothioconazol und Spiroxamine, wie sie auch in Input Classic enthalten sind, kommt dabei noch Proquinazid hinzu, ein ausgewiesener Mehltau-Spezialwirkstoff mit Langzeitwirkung. Eine starke Kombination, die für ein breites Wirkspektrum, starke Kurativleistung und gleichzeitig hohe Langzeitwirkung sorgt. Aufgrund der verschiedenen Wirkmechanismen seiner drei Inhaltsstoffe verfügt Input® Triple außerdem über ein integriertes Resistenzmanagement.

Bessere Kontrolle bei allen frühen Krankheiten

Besonders stark ist Input® Triple in Weizen, Gerste, Roggen und Triticale gegen Echten Mehltau und Halmbruch. Bei Weizen bekämpft das Produkt darüber hinaus auch frühe Septoria, Roste und DTR/HTR, bei Gerste kommen noch Netzflecken, Ramaluria und Rhynchosporium hinzu. Letztere wird, neben Braunrost, auch in Roggen bekämpft. Bei Triticale wiederum attackiert das neue Fungizid vor allem Mehltau und Septoria.

In Sachen Wirksamkeit sorgt Input® Triple bei praktisch allen Krankheiten für ein Wirkungsplus gegenüber Input Classic. Besonders ausgeprägt ist der Zusatznutzen bei der Protektivwirkung gegen Echten Mehltau.

Landwirte können das Produkt sofort nach Befallsbeginn anwenden. Die Zulassung erstreckt sich von BBCH 30 bis 49. Für den optimalen Schutz sorgt Input® Triple wenn man es zum Schossbeginn einsetzt. Übrigens: Bei der Anwendung des Produkts gelten günstige Abstandsauflagen.

Schadbild Septoria tritici
Schadbild

Septoria tritici

Formulierung erhöht Anwenderflexibilität

Wie die Fungizide der Xpro-Technologie wurde auch Input® Triple mit der Bayer-Leafshield-Technologie formuliert. Dabei sorgt eine ausgeklügelte Additiv-Komposition unter anderem dafür, dass die Getreideblätter sofort und großflächig benetzt werden und der gebildete Belag rasch regenfest ist. Nach dem zügigen Übergang in die Wachsschicht der Blätter ist ein Wirkstoffteil schnell für den Wirkeintritt verfügbar. Gleichzeitig bildet sich ein Reservoir, aus dem weiterer Wirkstoff über einen längeren Zeitraum kontinuierlich in das Blattinnere eindringt. Das sorgt für lange Verfügbarkeit und dauerhafte Wirkung. Zugleich macht die Regenstabilität den Landwirt relativ flexibel, was den Zeitpunkt des Einsatzes betrifft.

Und auch nach einem Regenschauer oder bei Morgentau kann man dank der Formulierung problemlos eine Spritzfahrt durchführen. Maximilian Sturm, Kundenmarketing Getreidefungizide, betont in diesem Zusammenhang: „Der Anwender sollte dann die Wassermenge um bis zu 20 Prozent reduzieren, weil sich die Spritzbrühe noch mit der Feuchtigkeit auf den Pflanzen verbindet. Auf die Art kann der Belag nach dem Benetzen der Blätter auch bei feuchter Witterung schnell antrocknen.“

Eindeutiges Ertragsplus

Versuchsergebnis Input Triple Mehtau
Versuchsergebnis Mehltau

Vor der Einführung wurde das neue Fungizid an diversen Standorten in zahlreichen Testreihen mit ganz unterschiedlichen Befalls-Szenarien untersucht. Dabei zeigte sich für praktisch alle aufgetretenen Krankheiten eine deutliche Verbesserung der Kontrolle – mit entsprechenden Mehrerträgen.

Bei Echtem Mehltau etwa bescherte die Anwendung in Versuchsreihen im Jahr 2019 je nach Dosierung ein Weizenplus von 9,3 bzw. 7,8 Dezitonnen je Hektar (dt/ha), bezogen auf unbehandelte Kontrollparzellen. Auf den mit gängigen Vergleichsprodukten behandelten Flächen betrug dieses Plus dagegen „nur“ 5,8 bis 6,8 dt/ha, bei Input Classic lag es bei 7,5 dt/ha

Versuchsergebnis Input Triple
Versuchsergebnis Septoria

Ähnlich deutlich der Mehrwert von Input® Triple beispielsweise bei Septoria-Befall. So lag der Mehrertrag in entsprechend behandelten Weizenparzellen in 2018 und 2019 durchgeführten Exaktversuchen – abhängig von der Dosis – um 10,1 bzw. 9,2 Dezitonnen je Hektar höher als auf unbehandelt gebliebenen Parzellen. Die Behandlung mit Input Classic führte dagegen „lediglich“ zu einem Plus von 8,8 dt/ha. Auch unter den darüber hinaus getesteten Behandlungsregimen mit anderen üblichen Produkten kam keines über 8,7 dt/ha hinaus. Der Benefit von Input® Triple lag also bei einer Dezitonne und mehr je Hektar.

  • Halmbruch
  • Halmbruch
Halmbruch Getreide

Pseudocercosporella herpotrichoides

Auch auf Weizenfeldern mit Halmbruch-Befall sorgte Input® Triple im Schnitt für den größten Mehrertrag. Ähnlich der Befund von fünf Standorten, an denen der Weizen während der Versuche von Mischinfektionen aus Halmbruch, Mehltau, Septoria und Gelbrost betroffen war. Auch hier war der Ertrag auf den mit Input Triple behandelten Parzellen am höchsten.

Vergleichbare Vorteile hat Input® Triple auch bei den anderen Getreidearten in den dort jeweils relevanten frühen Krankheiten erzielt, also etwa bei Ramularia in Gerste oder Rhynchosporium in Gerste und Roggen.

Auch wenn der Krankheitsdruck auf das junge Getreide in diesem Jahr möglicherweise wieder höher sein sollte, wäre das also kein Grund zur Beunruhigung. Mit den richtigen Gegenmaßnahmen kann es betroffenen Landwirten trotzdem gelingen, die Pflanzen gesund durch die Saison zu bringen. Input® Triple ist dabei ein wichtiger neuer Baustein.

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