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Pflanzenschutzmittel / Beizmittel / Emesto® Silver

Emesto® Silver

Pflanzgutbehandlungsmittel zum Schutz der Kartoffeln vor Rhizoctonia solani (Wurzeltöterkrankheit) und Silberschorf (Helminthosporium solani)

BVL-Zulassungen

Ackerbau

Rhizoctonia solani, Silberschorf (Helminthosporium solani) Anw.-Nr.: 007723-00/00-001

Status
Zulassung, bis 31.07.2021
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Kartoffel (Speise- und Stärkekartoffel)
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Rhizoctonia solani, Silberschorf (Helminthosporium solani)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
spritzen
Aufwand
20 ml/dt (Anwendung auf derselben Fläche nur alle 3 Jahre) Pflanzgutbehandlung/auf dem Rollenband; max. Mittelaufwand 0,5 l/ha (entsprechend maximal 25 dt Pflanzgut pro ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor dem Legen
Auflagen
NW642-1

Rhizoctonia solani, Silberschorf (Helminthosporium solani) Anw.-Nr.: 007723-00/00-002

Status
Zulassung, bis 31.07.2021
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Kartoffel (zur Pflanzguterzeugung)
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Rhizoctonia solani, Silberschorf (Helminthosporium solani)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
spritzen
Aufwand
20 ml/dt (Anwendung auf derselben Fläche nur alle 3 Jahre) Pflanzgutbehandlung/auf dem Rollenband; max. Mittelaufwand 1,0 l/ha (entsprechend maximal 50 dt Pflanzgut pro ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
vor dem Legen
Auflagen
NW642-1

Rhizoctonia solani Anw.-Nr.: 007723-00/00-003

Status
Zulassung, bis 31.07.2021
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Beizmittel
Kultur/Objekt
Kartoffel (Speise- und Stärkekartoffel)
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Rhizoctonia solani
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
spritzen
Aufwand
0,5 l/ha  in 60 - 80 l Wasser/ha (Anwendung auf derselben Fläche nur alle 3 Jahre) beim Legen der Pflanzkartoffeln in dafür ausgerüsteten Legemaschinen (Monceren-Verfahren); max. Mittelaufwand 0,5 l/ha (entsprechend maximal 25 dt Pflanzgut pro ha)
Wartezeit in Tagen
F
Anwendungszeitpunkt
beim Legen
Auflagen
NW642-1

Anwenderschutz/GHS und Kennzeichnungsauflagen Umwelt

Anwenderschutz/GHS

  • GHS09

Signalwort: Achtung

EUH208: Enthält 1,2-Benzisothiazolin-3-on, Gemisch aus 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (3:1). Kann allergische Reaktionen hervorrufen.

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P391: Verschüttete Mengen aufnehmen.

P410: Vor Sonnenbestrahlung schützen.

P501: Inhalt/Behälter in Übereinstimmung mit örtlichen Vorschriften entsorgen.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

SB005: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.

SB010: Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

SB111: Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.

SB166: Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.

SF182: Beim Umgang mit behandelten Kartoffeln sind Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) zu tragen.

SF6181: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz), Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel
und Gummischürze tragen beim Reinigen der Beizanlage.

SS110: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

SS206: Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.

SS2101: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

SS610: Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

Kennzeichnungsauflagen Umwelt

NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).

NN1001: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

NN1002: Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.

NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.

NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

NW265: Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.

NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

WH952: Auf der Verpackung und in der Gebrauchsanleitung ist die Angabe zur Kennzeichnung des Wirkungsmechanismus als zusätzliche Information direkt jedem entsprechenden Wirkstoffnamen zuzuordnen.

WMFG1: Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): G1