Übersicht

Pflanzenschutzmittel / Fungizid / Melody® Combi

ManipulatorTM Mero®

Melody® Combi

Wasserdispergierbares Granulat gegen pilzliche Krankheiten im Weinbau sowie gegen Blauschimmel an Tabak

Fungizid
Melody® Combi
  • Sehr hohe Wirkungssicherheit
  • Vorbeugende und heilende Wirkung
  • Lange Wirkungsdauer
  • Nach der Blüte Peronospora- und Botrytisschutz

Formulierung
Wasserdispergierbares Granulat
Wirkstoff
  • 90 g/kg Iprovalicarb
  • 563 g/kg Folpet
Artikelnummer Verpackungsgröße Paletteneinheit
80991088 6 kg Sack, wiederverschließbar 141
Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel und Biozide

Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“

Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“

BVL - Bestimmungen

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Weinbau

Falscher Mehltau (Plasmopara viticola)Anw.-Nr.: 005215-00/00-001

Status
Zulassung, bis 30.09.2018
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Fungizid
Kultur/Objekt
Weinrebe
Einsatzgebiet
Weinbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Falscher Mehltau (Plasmopara viticola)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 5, in der Kultur bzw. je Jahr: 5
Anwendungstechnik
spritzen oder sprühen
Aufwand
- Basisaufwand: 0,6 kg/ha in maximal 400 l/ha Wasser
- ES 61: 1,2 kg/ha in maximal 800 l/ha Wasser
- ES 71: 1,8 kg/ha in maximal 1.200 l/ha Wasser
- ES 75: 2,4 kg/ha in maximal 1.600 l/ha Wasser
Wartezeit in Tagen
28
Weitere Erläuterungen:
Nutzung als Keltertraube
Anwendungszeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Anwendungsbestimmungen
NT106,
NW607,
NW706
Auflagen
VA210,
WG734,
WW717,
WW750

Phomopsis viticolaAnw.-Nr.: 005215-00/00-002

Status
Zulassung, bis 30.09.2018
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Fungizid
Kultur/Objekt
Weinrebe
Einsatzgebiet
Weinbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Phomopsis viticola
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 3, in der Kultur bzw. je Jahr: 5
Anwendungstechnik
spritzen oder sprühen
Aufwand
- Basisaufwand: 0,6 kg/ha in maximal 400 l/ha Wasser
- ES 61: 1,2 kg/ha in maximal 800 l/ha Wasser
Wartezeit in Tagen
28
Weitere Erläuterungen:
Nutzung als Keltertraube
Anwendungszeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis; bis vor der Blüte
Anwendungsbestimmungen
NT106,
NW607,
NW706
Auflagen
VA210

Botrytis cinereaAnw.-Nr.: 005215-00/00-003

Status
Zulassung, bis 30.09.2018
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Fungizid
Kultur/Objekt
Weinrebe
Einsatzgebiet
Weinbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Botrytis cinerea
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 4, in der Kultur bzw. je Jahr: 5
Anwendungstechnik
spritzen oder sprühen
Aufwand
- Basisaufwand: 0,6 kg/ha in maximal 400 l/ha Wasser
- ES 61: 1,2 kg/ha in maximal 800 l/ha Wasser
- ES 71: 1,8 kg/ha in maximal 1.200 l/ha Wasser
- ES 75: 2,4 kg/ha in maximal 1.600 l/ha Wasser
Wartezeit in Tagen
28
Weitere Erläuterungen:
Nutzung als Keltertraube
Anwendungszeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Anwendungsbestimmungen
NT106,
NW607,
NW706
Auflagen
VA210,
WG734,
WW717

Roter Brenner (Pseudopezicula tracheiphila)Anw.-Nr.: 005215-00/00-004

Status
Zulassung, bis 30.09.2018
Anwendungsbereich
Freiland
Wirkungsbereich
Fungizid
Kultur/Objekt
Weinrebe
Einsatzgebiet
Weinbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Schadorganismus/Zweck
Roter Brenner (Pseudopezicula tracheiphila)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 3, in der Kultur bzw. je Jahr: 5
Anwendungstechnik
spritzen oder sprühen
Aufwand
- Basisaufwand: 0,6 kg/ha in maximal 400 l/ha Wasser
- ES 61: 1,2 kg/ha in maximal 800 l/ha Wasser
Wartezeit in Tagen
28
Weitere Erläuterungen:
Nutzung als Keltertraube
Anwendungszeitpunkt
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis; bis vor der Blüte
Anwendungsbestimmungen
NT106,
NW607,
NW706
Auflagen
VA210

Ackerbau

Blauschimmel (Peronospora tabacina)Anw.-Nr.: 005215-00/01-001

Status
§ 18 PflSchG, bis 30.09.2018
Anwendungsbereich
Gewächshaus
Wirkungsbereich
Fungizid
Kultur/Objekt
Tabak
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Stadium Kultur
ab 12
Schadorganismus/Zweck
Blauschimmel (Peronospora tabacina)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 3, in der Kultur bzw. je Jahr: 3
Anwendungstechnik
spritzen
Aufwand
20 g je 100 m2 in maximal 10 l/100 m2 Wasser
Wartezeit in Tagen
F
Weitere Erläuterungen:
Jungpflanzen (Anzucht- und Saatbeete)
Anwendungszeitpunkt
bei Infektionsgefahr

Blauschimmel (Peronospora tabacina)Anw.-Nr.: 005215-00/01-002

Status
§ 18 PflSchG, bis 30.09.2018
Anwendungsbereich
Gewächshaus
Wirkungsbereich
Fungizid
Kultur/Objekt
Tabak
Einsatzgebiet
Ackerbau
Verwendungszweck Pflanze/Pflanzenerzeugnis
Stadium Kultur
bis 12
Schadorganismus/Zweck
Blauschimmel (Peronospora tabacina)
Max. Zahl Behandlungen
in der Anwendung: 1, in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik
zugeben
Aufwand
3,3 g/m2 in maximal 100 l/m2 Wasser zum Wasser bei schwimmender Pflanzenanzucht im Becken/1.000 Pflanzen entsprechen einer Standfläche von 1 m²
Wartezeit in Tagen
F
Weitere Erläuterungen:
Jungpflanzen (Anzucht- und Saatbeete)
Anwendungszeitpunkt
ab der Saat

Anwenderschutz/GHS

  • GHS05
  • GHS07
  • GHS08
  • GHS09

Signalwort: Gefahr

EUH401: Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H318: Verursacht schwere Augenschäden.

H351: Kann vermutlich Krebs erzeugen.

H400: Sehr giftig für Wasserorganismen.

P280: Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.

P305+P351+P338: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

P308+P313: BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

P501: Inhalt/Behälter in Übereinstimmung mit örtlichen Vorschriften entsorgen.

SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.

SF1891: Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.

SS110: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

SS2202: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.

Kennzeichnungsauflagen Umwelt

NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).

NN234: Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.

NN3842: Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft.

NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.

NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

NW468: Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

VH383: Der Gehalt an Tetrachlorkohlenstoff und Perchlormethylmercaptan im technischen Wirkstoff Folpet darf 4 g/kg bzw. 3,5 g/kg nicht überschreiten.

VH384: Der Gehalt an Tetrachlorkohlenstoff im Pflanzenschutzmittel darf 0,1 % nicht überschreiten.

Wirksamkeiten und Mischbarkeiten werden geladen.